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0889 Dolle Knolle 6w/5m

Theaterstücke > 0-1000- Mehrakter > 11 Rollen

von M-Gürtel

Code:
6/5 6-5 6f/5m 6f-5m
11R

Komödie 2 Akte

1 Bühnenbild

11-Rollen 6w/5m

Spielzeit
90 Minuten

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Kurzbeschreibung
Auf dem Hof von Bauer Johannes Huber macht eine Galeristin Halt, namens Petra von Wackenberg, weil sie nach dem Weg fragen will, da sie sich verfahren hat. Zu diesem Zwecke gelangt sie in die Küche, wo Bäuerin Hermine Huber mit Ihrer Tochter Lisa mit Kartoffel schälen beschäftigt ist. Lisa nimmt gerade eine sehr eigenwillig geformte Knolle in die Hand und zeigt sie ihrer Mutter. Die beiden lachen über die Laune der Natur. Die Galeristin, die gerade durch die offen stehende Küchentür herein gekommen war steht mit offenem Mund staunend in der Küche. Da wird sie von den beiden Frauen bemerkt, die sie befremdet anschauen, wie sie da steht und auf die Kartoffel in Lisas Hand stiert. Man fragt sie, wer sie ist und was sie will, als Lisa anfangen will, die Knolle zu schälen. Wobei sie davon abgehalten wird, dass von Wackenberg einen entsetztes „Nein“ heraus schreit. Jetzt sind die beiden Bauersfrauen aber richtig irritiert und fordern die fremde Dame auf sich zu erklären. Diese schaut erneut mit Verzückung auf die Kartoffel in Lisas Hand und erklärt, dass man diese Naturkunst nicht schälen und essen darf, sondern haltbar machen muss, und als Kunst Kennern derselben zugänglich machen muss. Die Bauersfrauen sind überaus erstaunt darüber zu hören, dass man mit verformten Kartoffeln gutes Geld verdienen könnte, sie wollen natürlich mehr darüber wissen und fordern die Frau auf, sich zu ihnen zu setzen. Diese erklärt ihnen, dass man die Kartoffel lackieren könnte um sie haltbar zu machen, in Acrylblöcke platzieren könnte und eben dann als Kunst verkaufen könne.  Bauer Huber kommt dazu. Auch er schaut zunächst sehr befremdlich drein, als ihm seine Frauen erklären, dass seine Kartoffeln nicht mehr zum Essen gedacht sind, sondern jetzt zu Kunstobjekten ernannt wurden, zumindest die, die in der Form etwas seltsam aussehen. Er als Mann hält die Galeristin für eine ausgemachte Spinnerin, aber wenn sie ihm Geld für Kartoffeln bietet, warum denn nicht. Das Kartoffelkunstgeschäft läuft prächtig an. Alle verdienen gut dabei. Bauer Huber wird eine Berühmtheit im Ort, die Presse schreibt über ihn. Nachbarsbauer Specht ist grün vor Neid und will auch ins Kartoffelkunstgeschäft einsteigen, einzig, seine Kartoffeln sind alle wunderbar ebenmäßig und rund geformt. Und Specht, der ist wirklich bereit alles dafür zu tun, damit auch er „dolle Knollen“ ernten kann. Diesen Umstand macht sich der Enkelsohn von Huber zunutze, indem er Specht alle möglichen Dinge erzählt, wie sein Opa das anstellt, dass die Kartoffeln so eigenwillig wachsen. Es wird also richtig lustig.

Als endlich, nach vielen Versuchen bei Bauer Specht auch die Kartoffeln die Form verändern, da ist es genau an diesem Tage vorbei mit der Kartoffelkunst auf dem Lande, denn im Nachbarort fand sich eine Dickwurz, die wie eine Skulptur aussieht!!!!!!!

Rollensatz 12 Hefte 159,00€

Aufführungsgebühr pro Aufführung 10% der Einnahmen mindestens jedoch 85,00€  

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